Monat: Juli 2020

„Wie Corona auf private Vermögen einwirkt“, aus der Redaktion von Tichys Einblick (26.06.2020)

In Zeiten von Corona, wo eine höhere Volatilität der Märkte zu erwarten ist, kann ein konservatives Anlageverhalten allerdings auch von Vorteil sein“, so die Autorin weiter. Nach wie vor befinden sich rund 40 Prozent des Privatvermögens hierzulande in Spareinlagen oder Bargeld. Das sind zehn Prozent mehr als der Durchschnitt in Westeuropa und bietet somit ein großes Potenzial für Vermögensverwalter.

„Stärkster Einbruch der deutschen Wirtschaft seit dem Krieg – inzwischen ist die Rezession wohl vorbei, doch die Folgen werden noch lange spürbar bleiben“, von Michael Rasch (30.07.2020)

Auf dem Höhepunkt der Corona-Krise ist die deutsche Wirtschaft in eine tiefe Rezession gestürzt. Doch viele Frühindikatoren zeigen längst eine starke Erholung. Am Arbeitsmarkt könnte aufgrund einer drohenden Konkurswelle das dicke Ende aber ab Oktober erst noch kommen.

„Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat einer einmaligen Kraftanstrengung zugestimmt und dürfte permanente gemeinsame EU-Schulden erhalten“, von Christoph G. Schmutz (29.07.2020)

Nach der Coronavirus-Krise soll ein Konjunkturprogramm von 750 Mrd. € die Wirtschaft in der EU wieder auf Kurs bringen. Es ist als einmaliges und vorübergehendes Instrument gedacht. Doch die Macht der Gewohnheit sowie die Rückzahlungsmodalitäten dürften es zu einer permanenten Einrichtung werden lassen.

„Migration darf kein Tabuthema sein – wer die Probleme verschweigt, verschlimmert sie“ von Eric Gujer (31.07.2020)

Früher waren Stammbaum-Recherchen ein unschuldiger Zeitvertreib für Hobbyhistoriker. Seit junge Ausländer und Deutsche mit Migrationshintergrund in Stuttgart und Frankfurt am Main Polizisten angriffen, hat sich das geändert. Seither sind Stammbaum-Recherchen ein politisches Minenfeld. Einzelne Zeitungen und Politiker warfen die übliche Empörungs-Maschinerie an, die sich erst entrüstet und sich dann mit den Fakten beschäftigt, weil der Stuttgarter Polizeipräsident angeblich die Stammbäume der Randalierer untersuchen lassen wollte.

„Corona-Hilfen: Italiens Außenminister denkt laut über Steuergeschenke nach“, von Dominik Straub (28.05.2020)

Da kann man sich nur wundern: „Wenn wir die Krise bewältigen wollen, dann müssen wir die Steuern senken: Das ist die Priorität. Lasst uns einen Teil des Geldes aus dem Wiederaufbaufonds zur Reduktion der Steuerbelastung verwenden“, schreibt Italiens Außenminister Luigi Di Maio auf seiner Facebook-Seite. Der 33-Jährige ist Mitglied der Fünf-Sterne-Protestbewegung, der größten Regierungspartei in Rom. Auch Finanzminister Roberto Gualtieri vom sozialdemokratischen Koalitionspartner PD soll Sympathien für diese Idee hegen, schrieben am Donnerstag italienische Medien. Regierungschef Giuseppe Conte hat zu Di Maios Forderung bisher nicht Stellung genommen.

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